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Eignen sich CFDs als Alternative zu Kryptowährungen?

Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum oder Dogecoin haben in den letzten Jahren einen enormen Hype erlebt. Sie sind jedoch auch für ihre Volatilität und extreme Preisschwankungen bekannt. Viele Anleger schauen sich daher nach alternativen Investmentoptionen um, die ähnliche Renditen bieten, aber weniger riskant sind. Eine Möglichkeit könnten CFDs sein. 

Wir zeigen Ihnen, ob sich der Handel mit diesen Finanzinstrumenten lohnt.

Foto: geralt auf Pixabay.com

Was sind CFDs?

Ein Differenzkontrakt oder CFD (Contract of Difference) ist eine Art von Finanzderivat, das es Anlegern ermöglicht, auf die Preisentwicklung von Basiswerten zu spekulieren. Das können Aktien, Indizes, Währungen aber auch Kryptowährungen sein. CFDs ermöglichen es, sowohl von steigenden als auch von fallenden Kursen zu profitieren.

Der Handel mit CFDs ist hochspekulativ und kann zu erheblichen Verlusten führen, wenn dieses Finanzinstrument nicht richtig verstanden wird. Auf der anderen Seite kann das Traden von Differenzkontrakten aber auch sehr lukrativ sein. Dafür ist unter anderem die Wahl des richtigen CFD-Brokers entscheidend – zum Beispiel lassen sich Libertex Erfahrungen hier lesen.

Warum könnten CFDs als Alternative ins Blickfeld geraten?

Der Krypto-Markt hat in den vergangenen Jahren nur wenig positive Schlagzeilen produziert. Der Bitcoin als weltweit bekannteste Kryptowährung hat innerhalb eines Jahres etwa ein Drittel seines Wertes verloren. Darüber hinaus sind gleich mehrere große Krypto-Handelsplätze in Schräglage geraten.

Anfang November 2022 musste etwa die auf den Bahamas ansässige Handelsplattform FX Insolvenz anmelden. Laut Medienberichten soll FTX oder Tochterunternehmen Kundeneinlagen im Wert von 10 Milliarden US-Dollar veruntreut haben. Vor wenigen Tagen wurde zudem bekannt, dass lokale Behörden gegen die südkoreanische Kryptobörse Bithumb Ermittlungen aufgrund des Verdachts der Steuerhinterziehung aufgenommen haben.

Diese Entwicklungen sind für die Akzeptanz von Kryptowährungen alles andere als förderlich und können so manchen Anleger dazu verleiten, sich auf andere Formen des Investments zu konzentrieren.

Vorteile von CFDs gegenüber Kryptowährungen

Einer der größten Vorteile von Contracts of Difference ist die Möglichkeit, auf fallende Kurse zu setzen. Beim direkten Kauf und Verkauf von Kryptowährungen können Anleger hingegen nur von steigenden Kursen finanziell profitieren.

CFDs bieten zudem eine höhere Flexibilität beim Handel. Sie ermöglichen es, sowohl mit kleinen als auch mit großen Beträgen zu traden und erfordern keine langfristige Bindung an den Basiswert. Kryptowährungen hingegen erfordern in der Regel eine größere Investitionssumme und eine längere Haltedauer, um mit steigenden Kursen Profite zu erzielen.

Ein weiterer Vorteil von CFDs ist, dass sie von regulierten Brokern angeboten werden, die über eine Einlagensicherung verfügen und die Sicherheit der Anleger gewährleisten. Plattformen für Kryptowährungen hingegen sind anfälliger für Hackerangriffe, Veruntreuungen und Diebstähle.

Nachteile von CFDs gegenüber Kryptowährungen

CFDs unterliegen in vielen Ländern einer stärkeren Regulierung als Kryptowährungen. Das bedeutet, dass Trader mehr Regeln und Vorschriften beachten müssen. Es kann zum Beispiel Obergrenzen für den maximalen Hebel geben, den Anleger verwenden können. Auch bei Margin Calls kann es Einschränkungen geben, die Broker dazu verpflichten, ihre Positionen zu schließen.

Überdies gelangen Trader beim Handel mit CFDs nicht in den Besitz tatsächlicher Vermögenswerte, sondern schließen nur einen Vertrag über den Preisunterschied ab. Beim Handel mit Kryptowährungen geht hingegen ein genau definierter Betrag einer Währung zumindest virtuell in das Eigentum des Traders über.

Manche Anleger legen zudem großen Wert auf ihre Privatsphäre und möchten ihr Geld daher weltweit dezentral und anonym anlegen. Durch das Funktionsprinzip von Kryptowährungen ist gewährleistet, dass Investoren ihre Transaktionen mit Bitcoin & Co. auch komplett anonym durchführen können.

Fazit: CFDs als Alternative zu Kryptowährungen

CFDs eignen sich als Alternative zu Kryptowährungen, da sie eine höhere Flexibilität bieten und sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse gewettet werden kann. Allerdings birgt der Handel mit CFDs ebenfalls hohe Risiken, da sie gehebelt werden und es zu Verlusten über den eingesetzten Betrag hinaus kommen kann. Bei beiden Anlageformen sollten sich Interessierte daher zunächst gründlich informieren, bevor sie investieren.

Haftungsausschluss: Dieser Artikel sollte nicht als Anlageberatung verstanden werden und ist nicht dazu bestimmt, diese anzubieten. Die Kryptozeitung und ihre verbundenen Unternehmen, Mitarbeiter, Schriftsteller und Subunternehmer sind Krypto-Währungsinvestoren und haben von Zeit zu Zeit möglicherweise Anteile an einigen der von ihnen abgedeckten Münzen oder Token. Bitte führen Sie Ihre eigene gründliche Recherche durch, bevor Sie in eine Kryptowährung investieren.

Rene Peters
Rene Peters

Rene ist Chefredakteur und verantwortlich für die Bearbeitung der neuesten täglichen Nachrichten über Krypto und Blockchain. Er glaubt an die Freiheit, Privatsphäre und Unabhängigkeit der zukünftigen digitalen Wirtschaft und engagiert sich seit Jahren in der Kryptowährungsszene.

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