Haben Pi Network seine 70 Millionen Nutzer getäuscht? Pioniere melden sich zu Wort

Das Pi Network Core-Team sieht sich schwerer Kritik aus der eigenen Community gegenüber, nachdem es den Pi Network Ventures, einen 100-Millionen-Dollar-Fonds zur Entwicklung dezentraler Anwendungen (DApps) auf seiner Plattform, angekündigt hat. Anstatt zu feiern, bezeichnen viele langjährige Pioniere diesen Schritt als Verrat.

Pioniere fühlen sich vom Ventures-Fonds verraten
Laut Pi-Analyst Dr. Altcoin haben über 94% der Pioniere aufgrund nicht gutgeschriebener Werbe- und Botschafterprämien nie auch nur 1.000 Pi verdient. Nun werden sie damit konfrontiert, dass die versprochenen Apps, auf die sie seit Jahren warten, mit Mitteln finanziert werden, die aus ihrer Zeit, Mühe und ihrem Glauben generiert wurden.

Die Enttäuschung sitzt tief. Seit 2021 haben die Nutzer mit Verzögerungen bei der KYC-Verifizierung, wiederholten Verschiebungen des Open Network und vagen Rechtfertigungen zu kämpfen. Eine der Hauptbedingungen für den Mainnet-Start war das Vorhandensein von 100 aktiven DApps – doch die meisten fehlen immer noch. Pioniere hinterfragen nun, wohin die bisherigen Werbeeinnahmen und Hackathon-Ergebnisse geflossen sind.

Verzögerungen und mangelnde Transparenz erschüttern das Vertrauen
Die jüngste Ankündigung des Core-Teams trieb den Wert von Pi kurzzeitig in die Höhe. Doch als die Details bekannt wurden, fiel der Token scharf auf 0,80 US-Dollar, was Enttäuschung und erschüttertes Vertrauen auf dem Markt widerspiegelt.

Mehr als 70 Millionen Nutzer in 200 Ländern haben dazu beigetragen, Pi Network zu einem globalen Phänomen zu machen, nicht aufgrund von Finanzierung, sondern aufgrund des Glaubens an das Projekt. Nun fühlen sich viele an den Rand gedrängt.

Dr. Altcoin erklärte: „Pioniere sind nicht nur Nutzer – wir sind der Grund, warum Pi existiert. Das Schweigen des Core-Teams spricht Bände.“

Angesichts wachsender Frustration ist eines klar: Ohne Transparenz und Lieferung läuft Pi Gefahr, die Grundlage zu verlieren, die es erst möglich gemacht hat – seine Community.

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Felix Küster
Felix Küster

Felix Kuester arbeitet als Analyst und Content-Manager für Kryptozeitung und ist spezialisiert auf Chartanalyse und Blockchain-Technologie. Der Physiker verfügt über mehrjährige Berufserfahrung als Projektleiter und Technologieberater. Felix ist seit vielen Jahren nicht nur von der technologischen Dimension der Krypto-Währungen begeistert, sondern auch von der dahinter stehenden sozioökonomischen Vision.

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