Wie wahrscheinlich ist eine staatliche deutsche Kryptowährung?

Das Finanzsystem ist im Wandel, gerade in Europa bemerkt man immer mehr den Trend hin zu digitalen zahlungsverfahren. Was in Amerika längst gang und Gebe ist kommt nun auch bei uns immer stärker zum tragen. Gerade die Corona Pandemie und die Aufforderung alles so kontaktfrei wie möglich zu gestalten hat viele Menschen, die digitalen Zahlungsmethoden bisher eher skeptisch gegenüber gestanden haben, näher an die Materie gebracht. In einem Interview mit dem Sender ARD sagte selbst Andreas Krautscheid, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) das die Zeit reif wäre eine regulierte, deutsche Kryptowährung auf den Weg zu bringen. Doch wäre das jetzt der richtige Zeitpunkt eine deutsche, digitale Kryptowährung einzuführen?

Nachdem die Bitcoin Community es bisher nicht geschafft hat den Bitcoin als reguläres Zahlungsmittel attraktiv und stabil genug zu gestalten, ist der Ruf nach einer Alternative natürlich groß. Aktuell werden Bitcoin zwar, hauptsächlich im Internethandel, akzeptiert aber das auch nur in Ausnahmefällen. Einige wenige Händler finden sich im netz die Onlineversandhandel mit der Bezahlmöglichkeit Bitcoin anbieten. Einzig die Glücksspielbranche im Internet ist vom Bitcoin überzeugt.

Insbesondere Spiele Online Slots bei NetBet und anderen großen Casino Anbietern können mit Bitcoin bezahlt werden. Es fehlt also klar an einer ausreichend zuverlässigen und vor allem stabilen Währung. Doch ist der deutsche Staat dazu in der Lage ein solches Vorhaben, langfristig auf den Weg zu bringen?

Klar ist auf jeden Fall das wir in Zukunft einen Punkt erreichen werden an dem wir nichtmehr mit Bargeld bezahlen sondern alle Zahlungen ausschließlich digital laufen werden. Darauf drängen nicht nur Banken, die jährliche Kosten in Milliardenhöhe für die Herstellung von Geld, den betrieb von Geldautomaten und die damit verbundenen Personalkosten einsparen wollen.

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Auch von Seiten des Gesetzgebers und der Justiz ist man darauf aus digitale Geldtransfers zu vereinfachen und zu fördern, lassen diese es doch viel einfacher zu den Fluss des Geldes zu überwachen und so organisierter Kriminalität das Leben schwer zu machen.

Aber Datenschützer schlagen in diesem Fall Alarm. Es ist eine Sache im NetBet Online Casino Österreich ein paar hundert Euro in Bitcoin einzuzahlen, es ist aber eine andere Sache den gesamten Zahlungsverkehr des Landes unter Generalverdacht zu stellen und diesen auf etwaige Ungereimtheiten zu überprüfen.

Mit einem rein digitalen Zahlungsverkehr würde auch Steuerhinterziehung zu einem großen Problem. Klassische Branchen in denen nicht immer alles mit Rechnungen abläuft würden zu Hauf in Probleme geraten. Ließe sich das mit einer staatlichen Kryptowährung verhindern und verbessern?

Laut Experten wie Gilbert Fridgen, Professor für Wirtschaftsinformatik und nachhaltiges IT-Management an der Universität Bayreuth hat in einem interview mit dem Magazin Business Insider bereits Anfang 2020 klar gemacht das staatliche Organisationen im Zugzwang sind, wenn diese nicht reagieren und die Entwicklung in die Hand nehmen, den Markt lenken, so werden es private Unternehmen tun auf die der Staat dann später kaum einen Einfluss hat.

Hier tritt nun aber auch der Datenschutz wieder in Aktion, denn was dürfte ein Staat mit solchen Daten machen und macht das Sinn? Denn eine Kryptowährung lebt ja davon das man Geschäfte abschließen kann, ohne das gleich jeder im Internet Zugriff darauf hat. Das wäre mit einem zentral regulierten und verarbeiteten Kryptocoin wie einem E-Euro, den die Regierung Merkel bereits mehrfach thematisiert hatte, ein Einfallstor für staatliche Vollkontroller aller Geldflüsse.

Das würde aber wohl eher unmöglich sein. Nicht nur das die technischen Voraussetzungen nur mit größerem Aufwand zu realisieren wären. Eine digitale Kryptowährung die komplett durchsichtig für die EZB ist, die Mitte 2021 über die Einführung von E-Euro entscheiden will, würde wohl keinerlei Akzeptanz finden. Zusätzlich besteht ja auch das Super-Gau Problem bei einer solchen digitalen, verstaatlichten Währung das man die Daten schützen muss. Es wäre ja durchaus auch denkbar das nicht nur der Staat plötzlich Zugriff auf diese Daten bekommt, sondern die EZB gehackt würde und damit Millionen von deutschen Finanzdaten öffentlich zugänglich gemacht werden könnten. Dieses Szenario malt ein Kryptoexperte gegenüber DerStandard in einem Interview.

Eine gewisse Anonymität müsse demnach zwingend erhalten bleiben um zum einen Die Kunden vor dem kompletten ausspionieren zu schützen, andererseits natürlich auch die Daten vor eventuellen Angriffen.

Denkbar und wünschenswert ist eine solche digitale E-Währung, gültig in der gesamten EU, nutzbar direkt mit einem Wallet und reguliert von der Europäischen Zentralbank könnte ein solches Mammutprojekt gestemmt werden. Dazu müsste aber auch eine fast flächendeckende Akzeptanz gesichert sein. Auch wenn es allgemeinhin als nahezu sicher gilt das der E-Euro kommen wird, ergänzend zum Bargeld nicht um es abzulösen, so zumindest offizielle Aussagen der EZB, werden wir uns mit einer Konkreteren Aussage zu diesem Thema wohl noch gedulden müssen.

Haftungsausschluss: Dieser Artikel sollte nicht als Anlageberatung verstanden werden und ist nicht dazu bestimmt, diese anzubieten. Die Kryptozeitung und ihre verbundenen Unternehmen, Mitarbeiter, Schriftsteller und Subunternehmer sind Krypto-Währungsinvestoren und haben von Zeit zu Zeit möglicherweise Anteile an einigen der von ihnen abgedeckten Münzen oder Token. Bitte führen Sie Ihre eigene gründliche Recherche durch, bevor Sie in eine Kryptowährung investieren.

Philipp Traugott

Philipp ist ein Kryptowährungs- und Blockchainbefürwörter, dessen Erfahrung Aufsichtsfunktionen bei hochkarätigen Marketingfirmen umfasst. Er ist besonders an der Wirkung dezentraler Technologien auf die gesellschaftliche Entwicklung interessiert.

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