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Kann ich auch mobil mit Bitcoins bezahlen?

Das Smartphone als Geldbörse nutzen? Ja, das funktioniert mittlerweile ganz hervorragend. Visa und andere Kreditkartenunternehmen bieten beispielsweise die Möglichkeit, in einem digitalen Wallet auf dem Smartphone sämtliche Karteninformationen zu speichern und damit am Lesegerät der Kasse zu zahlen. Neben den klassischen Zahlungsoptionen erobert aber auch eine weitere die mobile Welt: Bitcoin. Der Zahlungsdienstleister BitPay stellt beispielsweise die neue Möglichkeit für den digitalen Zahlungsverkehr zur Verfügung.

Bitcoin-Zahlungen leicht gemacht

Die Zahlungen mit Bitcoin können für private, aber auch geschäftliche Transaktionen genutzt werden. Benötigt wird dafür ein Konto beim Zahlungsdienstleister, welches oftmals auch mit einer Visa-Karte verknüpft ist. Das Wallet spielt eine wesentliche Rolle, denn darin werden die Coins verwaltet. BitPay stellt zum Beispiel ein Wallet zur Verfügung, über das die User die Kryptowährung an angeschlossenen Exchanges erwerben oder tauschen können. Nach ähnlichem Prinzip gehen auch andere Bitcoin-Zahlungsdienstleister vor.

Bitcoin-Kreditkarte nutzen 

Um die Transaktionen noch effizienter abzuwickeln, gibt es auf Wunsch sogar auch eine Kreditkarte zum Account. Die BitPay-Visa ist seit 2016 verfügbar und ermöglicht die Transaktionen spielend leicht wie mit klassischen Kreditkarten.

Vorteile beim mobilen Zahlen mit Bitcoins

Wer sich digitale Zahlungsmethoden im Test ansieht, stellt schnell die Unterschiede fest. 

Diese sind beispielsweise begründet in:

  • Ausführungsgeschwindigkeit
  • Limits
  • Kosten für Transaktionsdurchführung/Währungsumrechnung.

Neteller und Skrill sowie PayPal gehören ebenfalls zu den digitalen Zahlungsdienstleistern, sind oftmals aber preisintensiver als die Transaktionen mit Bitcoins. 

Bitcoin-Zahlungen sicherer

Die Sicherheit ist ein weiterer wesentlicher Vorteil, denn Transaktionen werden in der Bitcoin-Blockchain unveränderlich abgebildet, sodass ein maximaler Schutz gewährleistet ist. Natürlich achten auch andere Zahlungsdienstleister auf ein hohes Sicherheitsniveau, jedoch gibt es immer wieder Presseberichte über Datenlecks oder Datenklau bei Visa und Co.

Für sicherheitsorientierte User sind die mobilen Zahlungen mit Bitcoin das Nonplusultra, denn was einmal in der Blockchain abgebildet wird, kann nicht mehr geändert werden. Die Übertragung der Informationen findet ebenfalls anonymisiert statt, sodass in der Blockchain niemand sieht, wer eigentlich Geld transferiert hat.

Mobile Bitcoin-Zahlungen nehmen zu

Die mobilen Bitcoin-Zahlungen finden immer mehr Anhänger, denn auch bei großen Unternehmen wird beispielsweise BitPay angeboten. Amazon war einer der Vorreiter, welcher die Zahlungen mit der Kryptowährung überhaupt ermöglichte. Wer möchte, kann die Amazon-Geschenkkarte mit BitPay zahlen. Mittlerweile sind diesem Vorbild weitere Unternehmungen gefolgt. Dazu gehören u. a.:


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  • Microsoft
  • Twitch
  • Lush
  • Delta

Microsoft ist als weltweit agierendes Unternehmen neben Amazon ein wichtiger Faktor, wenn es um die Verbreitung der Bitcoins als Zahlungsmethode geht. Schließlich zeugt die Akzeptanz der digitalen Währung von Vertrauen und kann die Ausbreitung der Zahlungsmethode auch bei kleineren Unternehmungen beschleunigen. 

Akzeptanz online wächst

Vor allem online finden die Zahlungen mit Bitcoin großen Anklang. Für die lokalen Geschäfte ist die Zahlung mit Bitcoin noch vergleichsweise unattraktiv, denn damit ist ein enormer Aufwand für die Geschäftsinhaber verbunden. Sie müssen beispielsweise sicherstellen, dass ein Bitcoin-Wallet und ein Bitcoin-Konto bei einem Zahlungsdienstleister zur Verfügung steht. Deshalb hat Bitcoin als Zahlungsmittel vor allem online seinen großen Auftritt. Mit der digitalen Währung werden Transaktionen in Sekundenschnelle fälschungssicher durchgeführt, sodass die Kosteneffizienz ebenfalls gegeben ist.

Online mit Bitcoin zahlen

Viele Anbieter stellen Bitcoin als Zahlungsmöglichkeit zur Verfügung, darunter immer mehr Casinos. Wer sich Spielgenuss bei den Slots sowie den unzähligen Karten- und Tischspielen gönnen möchte, kann häufiger mit Bitcoin zahlen. Dafür müssen natürlich erst einmal ein paar Coins auf dem Bitcoin-Konto vorhanden sein. Smarte Spieler wissen, wie sie sich ganz geschickt und ohne großen (Kosten-) Aufwand Coins sichern. 

Das Zauberwort heißt Bitcoin Faucets. Mithilfe der Faucets können sich die User kleinste Bitcoin-Menge sichern indem sie beispielsweise Fragen beantworten oder sich für einen Newsletter auf einer Faucet-Website registrieren. Die ausgegebenen Gratis-Coins sind zwar überschaubar, wer jedoch etwas Geduld mitbringt, kann sich auf diese Weise kostenlos Bitcoins für seinen Spielgenuss verschaffen.

Das richtige Wallet ist entscheidend

Um die Coins sicher verwalten zu können, brauchen die User ein optimales Bitcoin-Wallet. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt sich vor allem ein Hardware-Wallet, wenngleich es mit Anschaffungskosten verbunden ist. Wer kleinste Bitcoin-Mengen speichern und unterwegs damit bezahlen möchte, kann auch ein Online-Wallet nutzen, sollte aber immer das Sicherheitsrisiko durch die Verbindung mit dem Internet im Auge behalten.

Statt Online-Wallet Bitcoin-Bezahldienst nutzen

Das Online-Wallet ist häufig weniger sicher als die Bitcoin-Bezahldienste. Deshalb setzen smarte User auf die neue Bezahlmöglichkeit, welche es beispielsweise bei BitPay gibt. Der Vorteil: Sämtliche Zahlungsmittel werden akzeptiert. Die User müssen sich nicht mit Umrechnungen oder Verwaltungsaufwand befassen. Sie können beispielsweise bequem mit Euro einzahlen und sich die gewünschte Menge in Bitcoin ausgeben lassen, um sie später im Shop als Zahlungsmittel zu nutzen.

Hinweis: Vor allem der hohe Sicherheitsstandard durch die Blockchain bietet einen Schutz, welchen es bei den klassischen digitalen Zahlungsmöglichkeiten gar nicht gibt. Identitätsdiebstahl oder Rückbuchungen gehören der Vergangenheit an.

App als Zahlungsmittel anwenden

BitPay stellt beispielsweise eine individuelle App zur Verfügung, mit deren Hilfe die User ihr Wallet nutzen können. Die Anwendung erfolgt dabei ganz leicht, denn über einen QR-Code werden die Zahlungen vorgenommen. Ein festgelegter Wechselkurs schafft nicht nur Transparenz, sondern bietet auch Sicherheit bei der Kalkulation der Transaktionskosten. Die verspäteten Währungsumrechnungen, wie sie beispielsweise bei Visa und Co. häufig zu finden sind, werden bei der Zahlung mit dem Bitcoin-Zahlungsdienstleister nicht geschehen.

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Haftungsausschluss: Dieser Artikel sollte nicht als Anlageberatung verstanden werden und ist nicht dazu bestimmt, diese anzubieten. Die Kryptozeitung und ihre verbundenen Unternehmen, Mitarbeiter, Schriftsteller und Subunternehmer sind Krypto-Währungsinvestoren und haben von Zeit zu Zeit möglicherweise Anteile an einigen der von ihnen abgedeckten Münzen oder Token. Bitte führen Sie Ihre eigene gründliche Recherche durch, bevor Sie in eine Kryptowährung investieren.

Felix Küster

Felix Kuester arbeitet als Analyst und Content-Manager für Kryptozeitung und ist spezialisiert auf Chartanalyse und Blockchain-Technologie.
Der Physiker verfügt über mehrjährige Berufserfahrung als Projektleiter und Technologieberater. Felix ist seit vielen Jahren nicht nur von der technologischen Dimension der Krypto-Währungen begeistert, sondern auch von der dahinter stehenden sozioökonomischen Vision.

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