Der Bitcoin fällt so tief wie noch nie, welche Auswirkung hat das

Der Bitcoin fällt so tief wie noch nie       

Immer noch steht der Bitcoin 70 Prozent unter seinem höchsten Stand von 69.000 US-Dollar. Gab es eine kurzfristige Euphorie zu verzeichnen, so fiel er anschließend wieder. Das soll sich wohl so schnell auch nicht ändern. 

Die Kombination aus steigenden Energiepreisen sowie der steigenden Difficulty bringt die
Mining-Unternehmen in Zugzwang. Sie müssen die Coin-Bestände liquidieren. Der Hash Price ist auf einem absoluten Tief von 66.500 USD. Das Tief bezieht sich nicht nur auf den Bitcoin. Die ganze Kryptowelt hat Talfahrt aufgenommen.

Zinsen steigen gerade wieder, weshalb der Euro, der Dollar und die Franken als Währung wieder beliebter werden. Einen immensen Teil des Geldes ziehen die Anleger daher vom Kryptomarkt ab. Das ist der Hauptgrund für den Einbruch der digitalen Währung. Gut zu sehen ist das, wenn sich die horrenden Kursverluste angeschaut werden. 

Sein Wert ist um ein Drittel weniger, als er auf seinem Höhepunkt 2021 war. Die Inflation haben die Notenbanken noch nicht beheben können. Deshalb ist es sehr wahrscheinlich, dass die Zinsen noch steigen werden.

Der Bitcoin sank weiter auf rund 18000 Dollar. Seit Juni hat er seinen tiefsten Stand erreicht. Kurzfristige Spekulanten versetzt das in Panik ebenso wie die Kryptoanleger, die sich für eine langfristige Anlage entschieden haben. Es wird nach Alternativen gesucht. Online Casinos können eine solche bieten, denn auch hier stehen die Chancen einen Gewinn zu erzielen nicht immer schlecht. 

Wer in einem Online Casino ohne Anmeldung spielen möchte, der sollte auf Trustly achten, denn bei diesen Casinos ist eine Registrierung nicht unbedingt notwendig. Sie können aktuell nur hoffen, dass der Kurs des Bitcoins wieder steigt. Der Bitcoin ist immerhin noch die führende Kryptowährung, wenngleich auch heftige Einbrüche zu verzeichnen sind. Die Konkurrenten des Bitcoins sind ebenfalls stark gefallen und das um einiges tiefer als der Bitcoin. So ist sein Marktwert immer noch der höchste auf dem Kryptomarkt.

Der Börsenwert

Sein Börsenwert beträgt 360 Milliarden Dollar, was doppelt so viel ist, als bei Ethereum, der zweitgrößten Kryptowährung. Die Öffentlichkeit schaut ohnehin auf die 10 größten Kryptowährungen, wobei es noch sehr viele mehr gibt.

Der Boom, den der Bitcoin in den letzten Jahren erfahren hat, ließ auch die Kryptoalternativen geradezu explodieren. Die Anzahl der Kryptowährungen überschritten den Zenit allerdings. Das riesige Angebot von über 10.000 Kryptowährungen sank auf unter 9500. Dies heißt aber nicht, dass trotz Konsolidierung die Technologie an sich zum Scheitern verurteilt ist. Mitte des 19. Jahrhunderts gab es zahlreiche Eisenbahngesellschaften sowie Ölgesellschaften, die von sich reden mochten. Bei beiden Branchen kam es zu einer gnadenlosen Marktkonzentration sowie einer Fusionswelle.

Alle Kleinanbieter wurden vom Markt verdrängt. Die Erdölprodukte, wie auch der Schienenverkehr etablierten aber zu einem Alltagsphänomen. 

Ob auch die Kryptowährungen diesen historischen Weg einschlagen werden oder sie in einer Sackgasse enden, ist ungewiss. Was die Kryptographie als digitale Verschlüsselungstechnologie angeht, besteht allerdings Hoffnung. Elektronische Transaktionen jeglicher Art können so ohne dass zentrale Plattformen genutzt werden müssen, möglich gemacht werden, da auf den Rechnern die Nutzerdaten gespeichert werden. So kann die Technologie außer für den Zahlungsverkehr auch genutzt werden für digitale Wertpapiere sowie andere Anwendungen, welche heute noch gar nicht erfunden wurden. 

Die Skeptiker der Kryptowährung halten sie eher für eine Art Tulpen-Manie, wie es im 16. Jahrhundert in den Niederlanden der Fall war. Die neureichen Bürger haben damals Unsummen in Tulpenzwiebeln investiert, was die Blase zum Platzen brachte. Zahlreiche Kaufmannsfamilien waren ruiniert. Es zeigt sich, dass diese Form von Währungen nur so an Beliebtheit gewann, weil der Kurs rasant anstieg.

Die meisten Anleger sind aufgrund der schmerzhaften Korrekturen enttäuscht und nehmen Abstand von ihnen. Dennoch wächst die Zahl der Bitcoin-Transaktionen. Immer mehr Coins kommen zudem in Umlauf. Die Energiepreise, welche gerade explodieren, wirken sich besonders auf den Bitcoin negativ aus. Der hohe Energiebedarf beeinflusst das Mining. Beim Mining geht es um die Schöpfung von neuen Coins. Dazu ist es nötig, teure Rechenzentren zu betreiben.

Das Prinzip des Bitcoins ist es, mit einem hohen Energiebedarf neue Münzen zu schöpfen. Die Kosten, welche für die Herstellung anfallen sind so etwas wie ein eingebauter Inflationsschutz. 

Dadurch wird verhindert, dass der Bitcoin, wie es beim Zentralbankgeld der Fall
ist, einfach aus dem Nichts heraus entsteht. Bitcoins gehören zu den Stromfressern. Das liegt daran, dass außer mit dem Mining auch mit den Transaktionen hohe Energiekosten verbunden sind. Verglichen mit Finnland verbraucht das Bitcoin-Netzwerk mehr Energie.

Sein Stromverbrauch ist in etwa halb so viel, wie der Stromverbrauch der 100 größten Rechenzentren von Banken. Ethereum, der Konkurrent von Bitcoin, nutzt dies aus. Programmierern gelang es vom Ethereum eine Version herauszubringen, bei deren Schöpfung nur ein minimaler Bruchteil an Strom verglichen mit der ursprünglichen Version nötig ist. 

Die Zukunft

Auf der Grundlage der bis dato gesammelten Marktdaten sowie der Kurshistorie, was die Kryptowährung betrifft, gibt es verschiedene Prognosen. Es wird angenommen, dass bis 2023 weiter mit Schwankungen zu rechnen ist. Diese Tendenz unterliegt allerdings der Bedingung, dass der Bitcoin kontinuierlich weiter wächst. Bitcoin soll zu Anfang des nächsten Jahres, so sagen es aktuelle Hochrechnungen, in die Höhe schießen. In den nächsten 24 Monaten soll es zu einer Korrektur kommen.

Dies ist eine Prognose und keine Diagnose, die fest in Stein gemeißelt ist. Andere Experten sind aufgrund von einigen Hochrechnungen pessimistischer eingestellt. Fachleute sind sich aber in einem einig, dass in den nächsten Jahren es häufiger zu einem Wechsel kommen wird und der Bitcoin sich 2025 wieder erholt.

Haftungsausschluss: Dieser Artikel sollte nicht als Anlageberatung verstanden werden und ist nicht dazu bestimmt, diese anzubieten. Die Kryptozeitung und ihre verbundenen Unternehmen, Mitarbeiter, Schriftsteller und Subunternehmer sind Krypto-Währungsinvestoren und haben von Zeit zu Zeit möglicherweise Anteile an einigen der von ihnen abgedeckten Münzen oder Token. Bitte führen Sie Ihre eigene gründliche Recherche durch, bevor Sie in eine Kryptowährung investieren.

Rene Peters

Rene Peters

Rene ist Chefredakteur und verantwortlich für die Bearbeitung der neuesten täglichen Nachrichten über Krypto und Blockchain. Er glaubt an die Freiheit, Privatsphäre und Unabhängigkeit der zukünftigen digitalen Wirtschaft und engagiert sich seit Jahren in der Kryptowährungsszene.

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